Eine schöne Zeit in Israel

Gos & NoGos in Israel

Obwohl Israel sehr westlich und aufgeschlossen ist, gibt es im Alltag aufgrund kultureller und religiöser Unterschiede einiges zu beachten. Die besonders herzliche Gastfreundschaft, die man allerorts erfährt kann bei der Missachtung von Sitten und Brauchtümern schnell umschlagen und man sollte sich auch und besonders aus eigenem Interesse den jeweiligen Gegebenheiten unbedingt anpassen. Für ca. 80% der Bevölkerung ist der Sabbat ein heiliger Tag. Samstags wird generell nicht gearbeitet und Einladungen zum Sabbatessen ist ein sehr hoher Stellenwert beizumessen. Einmal im Jahr feiern die jüdischen Gemeinden den Tag der Versöhnung Jom Kippur. Hier wird über einen Zeitraum von 25 Stunden auf allerlei Art erfreulicher Dinge und Beschäftigungen verzichtet. Ein demonstrativer Genuss von Speisen oder laute Bekundungen der Freude sind an diesem Tag im Oktober nicht angebracht. Ebenso ist zu beachten, dass vielerorts jüdische und muslimische Bevölkerungsgruppen zusammenleben und dadurch Brauchtümer vermischt werden. Neben der Tatsache, dass Muslime einen anderen Feiertag Freitag haben, dürfen Muslime keinen Alkohol trinken; jedoch dürfen sie Speisen essen, die den Juden in Gesellschaft versagt sind. Besonders sensibel sind auch Besuche in den jeweiligen Gotteshäusern. Es ist unbedingt zu empfehlen sich respektvoll zu verhalten und bei nicht eindeutigen Situationen von einem Besuch abzusehen oder es einfach den anderen Besuchern nach zu empfinden. Es ist aber auch dieser ganz besondere Charme, der den Reiz Israels ausmacht und wer sich erst mal an die örtlichen Besonderheiten gewöhnt hat, wird diese bald genießen können.